Über das Projekt

In Eimsbüttel entsteht zwischen Unnastraße und Quickbornstraße ein neues Wohn- und Stadtquartier. Die TROMA, Pensionskasse von Beiersdorf und Grundstückseigentümerin, das Bezirksamt Eimsbüttel und das Hamburger Büro für Stadtentwicklung und Partizipation urbanista laden Sie herzlich dazu ein, im Rahmen der Stadtmacherei Ideen für dieses neue Stück Eimsbüttel zu entwickeln und aktiv mitzuplanen.

Weitere Informationen finden Sie in der Infozeitung zur Stadtmacherei Eimsbüttel:
Ausgabe #1 – Sei dabei und mach mit!

„Was macht ein gutes Stadtquartier aus?“,
wollte die Stadtmacherei bei der ersten Themenwerkstatt von den Teilnehmern wissen. Deren Gedanken, Wünsche und Ideen finden sich in diesem Video:

Die ersten Schritte auf dem Weg zum neuen Quartier

An drei Werkstatt-Terminen hat die Stadtmacherei dazu eingeladen, Ideen zu verschiedenen Themen wie Städtebau, Wohnen, Mobilität und Nahversorgung zu sammeln und zu diskutieren. Die Ergebnisse bilden im anschließenden Architekturwettbewerb die Arbeitsgrundlage für mehrere Planungsbüros. In einer frühen Phase des Verfahrens werden diese den Stand ihrer Entwürfe bei einer Gläsernen Werkstatt öffentlich zur Diskussion stellen.

Neugestaltung des Beiersdorf-Areals in Eimsbüttel

Beiersdorf gestaltet seine Werksgelände neu, um den Unternehmenssitz baulich und organisatorisch fit für die Zukunft zu machen. Im vergangenen Jahr entschied das Unternehmen, sich bis 2023 an der Troplowitzstraße zu konzentrieren und dort eine neue Konzernzentrale zu bauen. Damit wird das Areal der heutigen Zentrale zwischen Unnastraße und Quickbornstraße frei für ein neues lebendiges Wohn- und Stadtquartier im Herzen Eimsbüttels.

Themen und Grundlagen

Um die vielfältigen Themen bei der Entwicklung des neuen Quartiers zielgerichtet bearbeiten zu können, haben die TROMA, das Bezirksamt Eimsbüttel und urbanista für den Beteiligungsprozess inhaltliche Grundlagen zusammengetragen, die als planerischer Rahmen dienen (siehe PDF-Download der Themen und Grundlagen). Nach den Themenwerkstätten werden die Initiatoren und Fachplaner im Laufe des gemeinsamen Arbeitsprozesses das Für und Wider von Vorschlägen, Wünschen und Ideen diskutieren und deren Realisierbarkeit prüfen. Experten und Projektverantwortliche werden Ihre Fragen beantworten und auch Anregungen, die nicht direkt mit dem Projekt zusammenhängen, aufnehmen und an die jeweils zuständigen Stellen weiterreichen.

Themen und Grundlagen der Stadtmacherei Eimsbüttel als PDF-Download

Veranstaltungen

Die drei Themenwerkstätten

Begleitet von Impulsvorträgen arbeiteten wir im Rahmen der drei Themenwerkstätten gemeinsam an konkreten Aufgaben rund um das neue Quartier. Die Veranstaltungen liefen alle in gleicher Weise ab: der Zeitplan als PDF-Download

Weitere Informationen finden Sie im Flyer zu den Themenwerkstätten.

 

Die folgenden Schritte:

  • Feedback-Werkstatt
    Anfang 2019
  • Vorstellung der Ergebnisse & Start des Architekturwettbewerbs
    Frühjahr 2019
  • Gläserne Werkstatt
    2019
  • Jurysitzung
    2019
  • Entwurfspräsentation
    2019

 

Veranstaltungsrückblick


Themenwerkstatt Mobilität
am 22. Septem
ber 2018

„Wie wollen wir uns im Quartier bewegen?“, lautete die zentrale Fragestellung der dritten und letzten Themenwerkstatt der Stadtmacherei. Die Bürger brachten ihre Ideen ein und diskutierten gemeinsam mit anderen. Wie werden sich Menschen im und um das neue Stadtquartier herum bewegen? Wie lassen sich der fließende und der ruhende Verkehr organisieren? Welche Formen der Mobilität der Zukunft sind denkbar? Impulse und Fachwissen boten die beiden Experten Dr. Philine Gaffron, Verkehrswissenschaftlerin der Technischen Universität Hamburg, und Christian Scheler, Mobilitätsexperte bei ARGUS Stadt- und Verkehrsplanung in Hamburg. Nun ist die erste Phase der Bürgerbeteiligung abgeschlossen und es startet die Auswertung.
Präsentation von Dr. Philine Gaffron, TUHH
Präsentation von Christian Scheler, ARGUS

Themenwerkstatt Wohnen, soziale Infrastruktur und ergänzende Nutzungen
am 8. Septem
ber 2018
Alles meins? Oder lieber teilen? Das war eine der heiß diskutierten Fragen bei der zweiten Themenwerkstatt der Stadtmacherei. Wertvolle Impulse kamen von den zwei eingeladenen Referenten: Andrea Wieland, Geschäftsführerin der Baugenossenschaft „mehr als wohnen“ aus Zürich, stellte ein Bauprojekt vor, das Antworten auf veränderte Wohnbedürfnisse im gesellschaftlichen Wandel gibt. Im Dialog mit den Bürgern sind in Zürich auf dem Hunziker-Areal Wohnungen mit altbewährten, aber auch mit neuen Wohnformen entstanden, inklusive eines breiten Angebots an gemeinschaftlich genutzten Räumen und einer umfassenden Quartiersinfrastruktur. Manuel Jahn ging in seinem Impulsvortrag auf die Bedeutung ergänzender Nutzungen für gute Quartiere ein und illustrierte die Zukunftstrends unserer urbanen Gesellschaft.
Präsentation von Andrea Wieland, mehr als wohnen
Präsentation von Manuel Jahn

Themenwerkstatt Städtebau und Freiräume am 25. August 2018
Die Werkstattphase der Stadtmacherei Eimsbüttel startete mit den Themen Städtebau und Freiräume. An mehreren Arbeitsstationen ging es zum Beispiel um Dachnutzungen, die Gestaltung der öffentlichen Räume oder Wegeverbindungen. Besonders gefragt war die „Knetstation“, bei der sich alles um die Bebauung des Areals drehte: An acht Umgebungsmodellen aus Gips konnten in kleinen Gruppen die Gebäude-Volumen mit Knete modelliert werden. Impulsgeber waren Lisa Müller aus dem renommierten Büro Gehl aus Kopenhagen und Landschaftsarchitekt Martin Rein-Cano vom Büro Topotek 1 aus Berlin. In der Bildergalerie finden sich einige Eindrücke der Veranstaltung.
Präsentation von Lisa Müller, Gehl
Präsentation von Martin Rein-Cano, Topotek 1
Darüber hinaus gibt es unter folgendem Link ein Video zur ersten Stadtmacherei-Werkstatt: Videobeitrag des Senders NOA4.

 

Auftakt am 30. Juni 2018
Das Interesse der Eimsbüttelerinnen und Eimsbütteler an der Auftaktveranstaltung der Stadtmacherei war groß: Rund 450 Besucher kamen ins Zelt auf dem Hof der Schule Telemannstraße, wohin am Sonnabend, dem 30. Juni das Bezirksamt Eimsbüttel, die TROMA Alters- und Hinterbliebenenstiftung und das Stadtentwicklungs- und Partizipationsbüro urbanista eingeladen hatten. Es war der Auftakt zur Bürgerbeteiligung bei der Entwicklung eines Wohn- und Stadtquartiers auf dem Gelände der heutigen Beiersdorf-Konzernzentrale zwischen Unnastraße und Quickbornstraße.

In der Zeit von 10 bis 16 Uhr bot die Veranstaltung allen Interessierten die Möglichkeit, sich über das Projekt zu informieren und erste Ideen einzubringen. Vertreter des Projektteams erklärten mithilfe von Informationen auf zahlreichen Stellwänden den Hintergrund des Projekts und beantworteten Fragen zum geplanten Prozess der Co-Kreation. In der Mittagszeit gab es Grußworte von Dr. Stefan Best, Geschäftsführer der Beiersdorf Immobilienentwicklungsgesellschaft (BIEG), Bezirksamtsleiter Kay Gätgens und Julian Petrin, dem Geschäftsführer von urbanista.

„Es war ein toller Start mit vielen Besuchern, die uns ein gutes Feedback gegeben haben und bereits in diesem frühen Stadium zahlreiche Ideen formuliert haben“, freut sich Peter Wenzel, Geschäftsführer der TROMA und Bauherr des geplanten Stadtquartiers. Die Ergebnisse des Stadtmacherei-Auftakts sind unter folgendem Link abrufbar: Auswertung der Beiträge der Auftaktveranstaltung am 30. Juni 2018

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